2026-09 Monatsandacht September |
| Veröffentlicht von armin am 18-09-2026 |
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Wir warten bei Ärzten, bei Amtsterminen, an der Supermarktkasse, in Telefonschleifen oder darauf, dass endlich ein Handwerker kommt, der die Spülmaschine repariert. Mit den Bikes warten wir im Stau, vor Ampeln, auf Werkstatttermine. Es gibt positive Ereignisse, auf die wir warten, z.B. auf den nächsten Urlaub, oder wir warten auf negative Dinge, z.B. auf einen Bußgeldbescheid, weil wir schon wieder geblitzt worden sind. Und dazwischen warten wir auf mancherlei Dinge, die einen ungewissen Ausgang haben.
Dauert Warten länger als gedacht, werden wir schnell ungeduldig oder es machen sich Verunsicherung und Hilflosigkeit breit, alles Gefühle, die nur schwer auszuhalten sind, aber das ändert leider nichts daran, dass wir weiter warten müssen – und das mitunter ziemlich lange.
Manchmal wollen wir dann das Ganze beschleunigen und selbst in die Hand nehmen. Je nach Situation kann das hilfreich sein, aber es kann auch dazu führen, dass wir falsche Entscheidungen treffen, weil wir zu ungeduldig sind.
Was aber sollen wir dann mit diesen Wartezeiten anfangen? Lenken wir uns ab oder lassen wir uns von unseren negativen Gefühlen runterziehen?
Hast du schon mal als Christ darüber nachgedacht, dass Wartezeiten gerade dazu da sind, um etwas zu lernen? Auf der einen Seite Geduld, und auf der anderen Seite sollen wir als Christen lernen, unsere Sorgen konsequent vor Gott zu bringen und ihm zu vertrauen, dass er eine gute Lösung für unser Problem hat. Wartezeiten sind also durchaus von Gott gewollt, um uns zu formen. In der Bibel steht, dass wir „Geduld nötig haben, auf dass wir den Willen Gottes tun und das Verheißene empfangen“ (Hebr.10,36). Geduld und Warten gehören offensichtlich eng zusammen. Als Christen warten wir auf Gottes Eingreifen. Als Christen warten wir darauf, dass Gott unsere Gebete erhört. Warten geschieht für uns niemals losgelöst von Gott, denn Ihm haben wir unser Leben anvertraut. Die Bibel benutzt auch manchmal den Begriff „harren“, das ist nochmal eine intensivere Form des Wartens, eine feste Entschlossenheit, trotz aller Schwierigkeiten und Widerstände. Also auch dann, wenn noch keine Lösung in Sicht ist, und wir das Gefühl haben, dass wir am Ende unserer Kräfte und Geduld sind. Wir wollen die Hoffnung nicht aufgeben. Und das müssen wir auch nicht, denn wir haben Gottes Verheißungen in der Bibel, z.B. diese: „Menschenfurcht ist ein Fallstrick, wer aber auf den HERRN vertraut, der ist geborgen“
(Sprüche 29,25).
Aber wusstest du, dass wir mit dem Warten nicht allein sind? Gott wartet auch.
Er wartet darauf, dass die Menschen, die noch nicht seine Kinder sind, von ihren eigenen selbsterdachten Wegen umkehren und anfangen, danach zu fragen, was Gott für ihr Leben möchte. Gott wartet darauf, dass die Menschen, die noch nicht seine Kinder sind, einsehen, dass sie vor Gott nicht gut sind und sie Vergebung für ihre Schuld brauchen und „ein neues Herz“, also eine neue innere Ausrichtung. Diese kann ihnen nur Gott selbst schenken durch Jesus Christus. Weil Christus für uns am Kreuz gestorben ist und sein Blut für uns vergossen hat. Für dich und für mich. Gott wartet darauf, dass sie Jesus Christus, so wie die Bibel ihn beschreibt, in ihr Herz aufnehmen und ihm ihr Leben anvertrauen, damit Jesus ihr Leben führen kann.
Er macht sie dann auch zu einem Gotteskind. Durch die Taufe wird man es nämlich nicht, es braucht den rettenden Glauben, es braucht die persönliche Beziehung zu Jesus Christus. Dann darf man auch seine Verheißungen in Anspruch nehmen. Denn diese gelten vor allem den Kindern Gottes.
Vielleicht erkennst du dich darin wieder und weißt, dass du kein Kind Gottes bist, weil du Jesus nicht kennst und nicht nach dem Willen Gottes, so wie er in der Bibel offenbart ist, leben willst. Dann lass dich doch von Gott einladen. Er wartet darauf, dir zeigen zu dürfen, wer du bist und wer Jesus Christus ist und für dich sein will. Er wartet darauf, dich zu seinem Kind zu machen. Er wartet darauf, dich mit seiner Vergebung und seiner guten Vaterliebe beschenken zu dürfen.
Wenn du konkret wissen willst, wie das geht, dann findest du auf der CMA-Homepage unsere Kontaktdaten. Vielleicht kennst du ja auch schon den einen oder anderen von uns, dann weißt du ja, wo du uns findest. So oder so, wir freuen uns darauf, von dir zu hören.
Gott segne dich
Natascha
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