2026-01 Monatsandacht Januar |
| Veröffentlicht von armin am 15-02-2026 |
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Jetzt stehen wir an der Startlinie für ein neues Jahr. Bald läuft der Motor wieder warm, der Tank ist voll – aber die Karte vor uns? Die ist noch leer. In einer Welt, die sich immer schneller dreht und in der die Orientierungspunkte oft verschwimmen, stellt sich die Frage: Wo geht es lang?
Für uns Motorradfahrer ist klar: Wer ohne Plan losfährt, verfährt sich zwar manchmal wunderschön, und dann sagen wir gerne „Egal, der Weg ist das Ziel“. Das stimmt oft für die Motorrad-Tour.
Aber auch im echten Leben brauchen wir ein Ziel. Wer immer nur ohne Ziel auf dem Weg ist, hat auch nichts, wo er ankommen kann oder will.
Die Bibel gibt uns für die beste „Tour-Anleitung“, die man sich vorstellen kann. In Johannes 14,6 sagt Jesus:
„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als durch mich.“
Dieser Vers ist kein bloßes Zitat für den Kirchturm. Er ist für uns Christen das Fundament. Der Vater, unser Schöpfer ist das Ziel unseres Lebens. Und Jesus ist der Weg dahin.
Er ist der Kompass, der uns auf der richtigen Straße hält, wenn der Gegenwind der Welt uns aus der Bahn drücken will.
Jesus ist unser Kompass
Ein Kompass zeigt immer nach Norden, egal wie sehr wir das Motorrad in die Kurve legen oder ob wir uns im dichten Nebel befinden. Jesus ist dieser Fixpunkt. In einer Zeit, in der viele sagen „Jeder hat seine eigene Wahrheit“, halten wir fest: Er ist die Wahrheit.
Wenn wir unsere Entscheidungen im neuen Jahr an diesem Weg – Jesus - ausrichten, dann ist das wie ein kalibrierter Kompass. Er schützt uns davor, in Sackgassen aus Egoismus oder Hoffnungslosigkeit zu geraten. Wenn die Nachrichten uns Angst machen wollen, schauen wir auf die Nadel: Sie zeigt auf Christus. Er hat alles in der Hand.
Jesus ist der Weg
Es gibt einen Unterschied, ob man eine Route nur auf dem Navi anschaut oder ob man sie tatsächlich fährt. Jesus sagt nicht: „Ich zeige euch den Weg“, sondern „Ich bin der Weg“.
Das bedeutet für uns: Wir fahren nicht allein. Er ist das „Lead-Bike“. Er kennt jede Kurve, jede Steigung und jede Gefahrenstelle des kommenden Jahres bereits. Wir müssen Ihm nur folgen. Das gibt eine unglaubliche Gelassenheit! Wir müssen nicht alles wissen, wir müssen nur wissen, wer führt.
Ich bin sehr dankbar, dass ich vor nunmehr schon 35 Jahren nach einer langen Zeit der Orientierungs- und Hoffnungslosigkeit erkennen durfte, dass Jesus auch der Weg für mich ist. Diesen Weg zu gehen habe ich seither niemals bereut.
Denk mal drüber nach, auf welchem Weg Du gerade bist und wohin dieser führen soll. Vielleicht spricht dich der oben zitierte Vers an? Dann lies weiter (Der obige Vers steht im Evangelium des Johannes, Kapitel 14). Oder frag uns ????, wir sind gerne bereit, mehr zu erzählen.
Lass uns also den ersten Gang einlegen. Nicht mit weichen Knien, sondern mit erhobenem Haupt und dem Wissen, dass der Herr der Welt unser Roadcaptain ist. Die Strecke mag herausfordernd sein, aber mit Jesus als Kompass und Weg kommen wir sicher an.
Ich wünsche dir eine gesegnete Fahrt durch das neue Jahr. Möge der Herr seine schützende Hand über dich und deine Maschine halten.
Allzeit gute und gesegnete Fahrt!
Andreas
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