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2025-12 Monatsandacht Dezember

Veröffentlicht von armin am 15-12-2025
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Liebe für die Menschen

Lieben wir die Menschen? Wünschen wir ihnen das Beste? Dann lasst uns die Wahrheit aus und in Liebe verkünden. Wenn wir die Wahrheit aus falsch verstandener Toleranz o.ä. verschweigen, helfen wir nicht, im Gegenteil: Falsch verstandene Toleranz ist lieblos, weil sie die Menschen ihrem (ewigen) Schicksal überlässt!

Gottes Wort verkünden – auch wenn es unbequem ist

Wir leben in einer Zeit, in der die Wahrheit relativiert, zur „gefühlten“ Wahrheit gemacht wird. Toleranz wird großgeschrieben. Viele Menschen wollen nicht mehr mit der Wahrheit, der wahren Lehre konfrontiert werden. Stattdessen suchen sie nach schmeichelnden Worten, die angenehm klingen, aber nicht herausfordern. Doch Gottes Wort ruft uns dazu auf, standhaft zu bleiben und das Evangelium zu verkünden – zur Zeit und zur Unzeit (2. Timotheus 4,2-4). Gott sei Dank haben wir das Vorrecht, unsere Hoffnung, das Evangelium, die frohe Botschaft, unseren Glauben u.a. mit dem Motorradfahren verbinden zu dürfen und dadurch mit verschiedensten Menschen in Kontakt zu kommen. Dieses Vorrecht ist aber auch Gottes Auftrag an uns, den Menschen Gottes Liebe in unserem Herrn Jesus Christus, Seine Gnade, Seine Wahrheit, aber auch Seine Heiligkeit und Sein kommendes Gericht über alle Welt zu verkünden. Die Verkündigung ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Menschen können nur glauben, wenn sie das Evangelium hören. Römer 10,13-15: Denn: „Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden“.  Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne einen Verkündiger? Wie sollen sie aber verkündigen, wenn sie nicht ausgesandt werden? Wie geschrieben steht: „Wie lieblich sind die Füße derer, die Frieden verkündigen, die Gutes verkündigen!“ Dabei wirkt der Heilige Geist (1. Thessalonicher 1,5).

Die Zeit auskaufen – bewusst leben

In Epheser 5,15-16 fordert Paulus uns auf, die Zeit auszukaufen. Das bedeutet: Wir sollen die Gelegenheiten nutzen, die Gott uns schenkt. Jeder Tag ist eine Chance, das Evangelium weiterzugeben, Hoffnung sichtbar zu machen und Menschen mit Christus in Berührung zu bringen. Dabei gilt: Unser Leben soll so gestaltet sein, dass es Christus widerspiegelt und nicht vom Glauben abstößt (2. Korinther 6,3).

Dazu zählt auch die Liebe zu allen Geschwistern.

Der Teufel hat kein Interesse daran, dass wir einander lieben! Darum stiftet er Unfrieden, teils durch Nebenkriegsschauplätze, teils durch direkte Streitigkeiten. Dadurch sollen wir abgelenkt und die Einheit in Christus infrage gestellt werden. Jesus sagt in Johannes 13, 34-35: Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander lieben sollt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt. Die Liebe zu allen Geschwistern ist kein Gefühl, sondern eine Tat. Johannes schreibt (1. Johannes 4,7): Geliebte, lasst uns einander lieben! Denn die Liebe ist aus Gott, und jeder, der liebt, ist aus Gott geboren und erkennt Gott. Im ersten Wort ist schon die Liebe sichtbar: Wenn ich Menschen mit „Geliebte“ anspreche, kann ich diese nicht gleichzeitig hassen. „Lasst uns einander lieben“ ist eine Aufforderung, eine aktive Handlung. Dazu muss ich mich entschließen. Dazu ist es auch nötig, dass wir einander vergeben und uns vergeben lassen.

Weiter schreibt er (1. Johannes 4,19-21): Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt. Wenn jemand spricht: Ich liebe Gott, und hasst seinen Bruder, der ist ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, der kann nicht Gott lieben, den er nicht sieht. Und dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe. Die Aufforderung zur Liebe wird hier wiederholt, das unterstreicht die Wichtigkeit.

Für die Geschwister unablässig beten

Diese Liebe zeigt sich im praktischen Handeln und in der Fürbitte.

Paulus betont, dass er unaufhörlich für die Gemeinde dankt und betet (1. Thessalonicher 1,2). Dieses Gebet ist Ausdruck der Liebe und Fürsorge. Auch wir sind gerufen, füreinander einzustehen – im Gebet, im Ermutigen, im Tragen der Lasten.

Gott sei Dank: Wir sind nicht allein

Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen. (Matthäus 28, 18-20)

In Kürze

Die Herausforderungen unserer Zeit ist groß. Menschen wollen oft nur hören, was angenehm ist. Doch wir sind berufen, Gottes Wort treu zu verkünden – zur Zeit und zur Unzeit. Wir sollen beten, lieben, heute mutig bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist – selbst wenn es nicht populär ist, die Zeit auskaufen, keinen Anstoß geben und Hoffnung sichtbar machen.

So wird die Gemeinde Jesu zu einem lebendigen Zeugnis in dieser Welt.

Olli, Chapter New Life in Jesus

Bibelstellen:

1. Petrus 3,15: „sondern heiligt vielmehr Gott, den Herrn, in euren Herzen! Seid aber allezeit bereit zur Verantwortung gegenüber jedermann, der Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist, [und zwar] mit Sanftmut und Ehrerbietung;“

2. Timotheus 4,2-4: „Verkünde das Wort, tritt auf, ob gelegen oder ungelegen, überführe, weise zurecht, ermahne, in aller Geduld und Belehrung! Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Begierden Lehrer sucht, um sich die Ohren zu kitzeln; und man wird von der Wahrheit das Ohr abwenden, sich dagegen Fabeleien zuwenden.“

Römer 10,13-15: „Denn jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.

Wie sollen sie nun den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie hören, wenn niemand verkündet? Wie soll aber jemand verkünden, wenn er nicht gesandt ist? Wie geschrieben steht: Wie willkommen sind die Füße der Freudenboten, die Gutes verkünden!“

1. Thessalonicher 1,5: „Denn unser Evangelium kam zu euch nicht allein im Wort, sondern auch in der Kraft und in dem Heiligen Geist und in großer Fülle. Ihr wisst ja, wie wir uns unter euch verhalten haben um euretwillen.“

Epheser 5,15-16: „So seht nun sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht als Unweise, sondern als Weise, und kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse.“

2. Korinther 6,3: „Wir geben niemand irgendeinen Anstoß, damit der Dienst nicht verlästert wird.“

Johannes 13, 34-35: „Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. 35 Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid: wenn ihr einander liebt.“

1. Johannes 4,7: „Geliebte, wir wollen einander lieben; denn die Liebe ist aus Gott und jeder, der liebt, stammt von Gott und erkennt Gott.“

1. Johannes 4,19-21: „Wir wollen lieben, weil er uns zuerst geliebt hat. Wenn jemand sagt: Ich liebe Gott!, aber seinen Bruder hasst, ist er ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, kann Gott nicht lieben, den er nicht sieht. Und dieses Gebot haben wir von ihm: Wer Gott liebt, soll auch seinen Bruder lieben.“

1. Thessalonicher 1,2: „Wir danken Gott allezeit für euch alle und gedenken euer in unseren Gebeten.“

Matthäus 28, 18-20: „Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Vollmacht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“

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