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2025-10 Monatsandacht Oktober

Veröffentlicht von armin am 01-10-2025
News >> Andacht

Ich wurde auf Gefahren aufmerksam gemacht und wurde behütete, soweit es ging. Ich lernte Stück für Stück mich in die Familie und Ihre Strukturen einzufügen. Bekam irgendwann meine Platzanweisung und führte die an mich gestellten Forderungen so gut es ging aus. Mit zunehmendem Alter bekam mein Leben dann aber eine andere Dynamik. Einflüsse von außen und das Übernehmen von anderen Verhaltensweisen prägten mich in meinem Wachstum. Es kamen plötzlich Dinge hinzu die meine Eigenverantwortung mehr und mehr forderten. Und dann die Rebellion gegen die Vorgaben der Eltern. Ich wusste plötzlich selbst was gut für mich ist. Ich wollte bestimmen, wo es langgeht. Das führte natürlich immer wieder zu unschönen Konfrontationen.

Schauen wir mal in diesem Punkt auf unser Leben. Wir haben das Gefühl alles selbst zu können. Wir agieren so, als wüssten wir was der richtige Weg in unserem Leben ist. Das, was uns täglich am Leben hält haben wir selbst in der Hand. Wir sind Herr über unser Leben, unsere Finanzen, unsere Gesundheit, unsere Karriere und so bekommen wir den Eindruck das wäre alles unser Verdienst.

Aber ich denke genau da setzt der Vers aus Matthäus 18,4 an. Ein Zurück zu den Wurzeln.

Wenn Jesus klarmacht, dass wenn wir nicht werden wie die Kinder, wir nicht ins Himmelreich kommen können sagt mir das folgendes. Ich muss anerkennen, dass mein Leben nur funktioniert in der Abhängigkeit von Gott. Mir wurde irgendwann klar, dass ich morgens nicht einmal ein Augenlid aufschlage, wenn Gott das nicht will. Heißt all das, was mich ausmacht kommt letztlich nur von Ihm. Er gibt mir das Leben, er gibt mir die Kraft, er gibt mir die Intelligenz, er gibt mir das Aussehen, er gibt mir die finanziellen Möglichkeiten, er gibt mir die Fähigkeiten anderen zu dienen, er gibt mir die Möglichkeit in seiner Schöpfung meinen Platz zu finden. Also kann das nur bedeuten, dass mein Fundament, also das, was mein Leben trägt auch in stürmischen Zeiten nichts ist was ich schaffe, sondern die Beziehung zu Jesus Christus und ein Leben in seiner Abhängigkeit.

Mein Lieblingspsalm ist der Psalm 23. Dieser Psalm wurde mir durch einen Eindruck während einer Predigt wichtig. Seltsamerweise ging es um ein ganz anderes Thema. Also packte ich mir meine Bibel und begann zu lesen. Was dann geschah bewegt mich noch heute. Der Psalm begann zu Leben. In dem ich all meine Lebensumstände da reingepackt habe war das plötzlich ein persönlicher Brief an mich. Ich habe erkannt, dass alles, was mir Sorgen bereitet dort schon beantwortet wird. Alle meine Lebensumstände wurden da behandelt und gelöst.

Aber zurück zum Vers. Überlege Dir mal in einer stillen Zeit wie dein Leben aussieht, was bist du im Stande ohne Gottes Hilfe zu lösen, welche Sorgen kannst du ohne seine Hilfe loswerden, was hast du wirklich in der Hand?? Wir haben einen Gott, der uns sieht, lasst uns wieder zu Kindern werden die mit offen Augen und Herzen Gott vertrauen und unser Leben in seine Hände legen. Hören was er sagt und vertrauen, dass er immer zu uns steht.

Gruß und Gottes Segen

Kurt, Presi Chapter Salvation

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