2025-08 Monatansacht August |
| Veröffentlicht von armin am 02-08-2025 |
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Und je nachdem, wie die Prüfung dann ausfällt, sollten wir und müssen wir, handeln. Denn ansonsten werden uns früher oder später negative Folgen daraus erwachsen. Aber genauso wie Dinge oder Abläufe, sollten wir auch unser Leben von Zeit zu Zeit prüfen. Sind wir noch auf dem richtigen Weg unterwegs? Sollte ich mal andere Wege fahren anstatt immer denselben? Stimmt es noch mit der Arbeit? Wo muss ich vielleicht mehr Zeit mit der Familie verbringen? Wo kann ich mich ehrenamtlich engagieren? Wo sollte ich mich mehr um meine Gesundheit kümmern? Auch als Christen dürfen wir uns diesen Fragen stellen und mit Gottes Hilfe Antworten finden. Lebensumstände ändern sich, das ist ganz normal– zum Positiven wie zum Negativen oder einfach nur anders und man muss entscheiden, was dann dran ist. Wenn ich beim Prüfen zu der Erkenntnis komme, dass etwas geändert werden muss, dann nützt es allerdings nichts, wenn ich alles beim Alten lasse. Doch es kann sein, dass mir der Mut zur Veränderung fehlt, vielleicht aus Angst vor dem Unbekannten. Ich finde da ein Gebet ganz hilfreich, das einigen auch sicher bekannt ist: „Gott gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Weisheit das eine vom anderen zu unterscheiden.“ Veränderungen sind nicht immer einfach. Denn in der Regel verändere ich mich ja von etwas Altem weg zu etwas Neuem hin. Ich muss Altes loslassen und auch das fällt nicht jedem leicht. Das betrifft als Christ auch meine Beziehung zu Gott. Wo muss ich falsche Glaubensüberzeugungen oder falsche Bilder über Gott, falsche Gedanken über Gottes Wesen loslassen? Wenn ich es nicht tue, wird es auf die Dauer meine Beziehung zu Gott negativ prägen, vielleicht sogar zerstören. Wo muss ich mich charakterlich von Gott verändern lassen, um Jesus ähnlicher zu werden? Wo sind Götzen in meinem Leben, die Jesus an den Rand meines Lebens drängen, statt Ihn regieren zu lassen? An diesen Punkt komme ich persönlich immer wieder und merke, wieviel Gott noch an mir zu tun hat. (Das macht aber nichts, denn Gott wird bis zu unserem Lebensende an uns arbeiten, wenn wir es zulassen.)
Das betrifft aber auch Dienste im Reich Gottes: ja, ich darf mich verändern. Dienste sein lassen, die zu viel sind, die gerade nicht mehr zu meinen Lebensumständen passen. Neues wagen. Da, wo es zu meinen Begabungen passt oder wo Gott eine klare Berufung ausspricht (auch die kann sich übrigens im Laufe des Lebens ändern).
Falls du an diesen Punkten nicht weiterkommst, darfst du auch gerne die Hilfe von Menschen in Anspruch nehmen, die dich gut kennen und die dich beraten können. Natürlich kannst du dich auch an einen professionellen Coach wenden. Vor allem bitte aber Gott um Weisheit, der sie dir gerne geben will (vgl. Jakobus 1, 5).
So will ich dir mit folgendem Vers Mut machen, dich Veränderungen zu stellen und mit Gottes Hilfe zu rechnen: „Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit“ (2.Tim.1,7).
Ich wünsche dir ein gutes Gelingen unter Gottes Segen!
Natascha, Chapter Jesus has risen
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